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Wie verändert die "Cloud" unsere Arbeit?

Steht uns bei Arbeit und Kommunikation tatsächlich eine Revolution bevor? Laut Einschätzung von Branchenkennern gehört Cloud-Computing die Zukunft. Früher oder später werden auch Sie die Cloud nutzen, entweder in Ihrem eigenen Rechenzentrum oder über einen Dienstanbieter. Wenn Sie Outlook.com, GMX oder GMail verwenden, greifen Sie auf die Cloud zu. Auch ihre ERP-Lohnabrechnungsanwendung befindet sich eventuell bereits in einer Cloud.

cloud computingYouTube-Videos werden von einem gehosteten Cloud-Standort aus gestreamt. Zahlreiche Business-Anwendungen in der Cloud, wie zum Beispiel Salesforce oder auch die Adobe Creative Cloud, buhlen um Kunden. Zeitgemäße Unternehmen arbeiten online mit Geschäftspartnern zusammen, über alle Grenzen hinweg und mit unterschiedlichsten Endgeräten. Das gibt ihnen die Fähigkeit, wann immer, wo immer, wie immer und mit wem immer zusammenzuarbeiten. Dafür ist es unerlässlich zu wissen, wo die Geschäftsdokumente gespeichert sind. Der Markt der Cloud Services wächst rasant und die Auswahl sicherer und rechtlich unbedenklicher On-Demand Software-Lösungen fällt den Anwenderunternehmen zunehmend schwerer. Laut aktueller Befragungen spielen bei der Auswahl des geeigneten Dienstleisters insbesondere dessen Sitz, Gerichtsstand und die Verfügbarkeit eines Ansprechpartners vor Ort sowie ein Vertragswesen in deutscher Sprache und nach deutscher Rechtsprechung eine übergeordnete Rolle.

Infrastructure-as-a-Service

Für Private Cloud-Lösungen spielt Virtualisierung eine entscheidende Rolle. Den Schritt vom klassischen zum virtuellen Rechenzentrum gehen heutzutage bereits viele Unternehmen. CPU-Power, Arbeitsspeicher und Co. befinden sich immer weniger als Hardware im Keller zahlreicher Unternehmen, sondern werden immer öfter in der Cloud angemietet. Cloud-Umgebungen enthalten keine brachliegenden Kapazitäten und nicht virtualisierte Server und es müssen keine Systeme für routinemäßige Wartungsarbeiten während des Wochenendes abgeschaltet werden. Zusätzliche IT-Kapazitäten können schnell bereitgestellt werden, ohne dass die Verfügbarkeit von Anwendungen oder Daten davon beeinträchtigt wird. Gleichzeitig bestehen höhere Anforderungen an Geschwindigkeit und Leistung. Da digitale Geschäftsmodelle oft Kapazitätsengpässen durch plötzlich auftretende Lastspitzen unterliegen, steigt die Nachfrage nach flexibleren IT-Infrastrukturen. Unkontrollierbare Schwankungen gehören dank Cloud-Ressourcen künftig eher der Vergangenheit an.

Backup-as-a-Service

Ein Backup-Konzept ist Teil einer jeden IT-Infrastruktur. Die kontinuierliche Sicherung einfacher oder komplexer heterogener Umgebungen stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Service Provider bieten Kunden einen Service, um Daten in die Cloud auszulagern und so die Sicherung von Daten als externe Leistung zu beziehen. Die Vorteile von Backup-as-a-Service liegen darin, dass Kunden nicht nur technisch eine qualitativ hochwertige Lösung für die Sicherung ihrer unternehmenskritischen Daten erhalten, sondern auch darauf vertrauen können, dass der Dienst von Backup-Experten betrieben wird.

Software-as-a-Service

Der Betrieb lokaler Server sowie Aktualisierungen mit Service Packs, Patches oder neuen Versionen kosten Zeit und Geld. Im Microsoft-Umfeld ist die Auslagerung von Postfächern zu Office-365 für immer mehr Unternehmen ein interessanter Aspekt. Neben den wegfallenden Kosten für Exchange-Server sinkt auch der Verwaltungsaufwand. Lync Online ergänzt das Office-365-Angebot um die Möglichkeit der Echtzeitkommunikation. Dabei werden Anwendungen wie Instant Messaging (IM), Audio- und Video-Calls sowie Online Conferencing abgedeckt.