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Daten übermitteln - aber sicher

Das Internet ist längst kein „Neuland“ mehr.

Unser täglicher Alltag ist mittlerweile von zahlreichen Internetdiensten durchsetzt: Wir zahlen im Laden mit Karte, schauen Filme über Netflix, koordinieren Termine über WhatsApp, bekommen Rechnungen per E-Mail, teilen unsere Fotos in Onlinealben, Navigieren mit Google Maps, kaufen ein bei Amazon, hören Musik bei Spotify, entspannen bei Onlinespielen oder Telefonieren mit Freunden. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Kaum einer hat heute keine Berührung mit dem Internet. Das ist aber auch gut so. Der Zugang zum Internet ist spielend einfach geworden. War in den Anfangszeiten noch Fachwissen für den Zugriff auf Internetdienste erforderlich, ist es heute bereits zum Allgemeingut geworden, sich in WLAN-Netze einzubuchen oder in einem Onlineshop einzukaufen. Selbst in Altersgruppen, denen man technische Begeisterung nicht unbedingt nachsagt, wird die Kommunikation zwischenzeitlich digital abgewickelt.

Auch die Sicherheit im Internet hat sich parallel zur gestiegenen Nutzung entwickelt. E-Mails werden heute standardmäßig verschlüsselt transportiert und immer mehr Webseiten werden ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen bereitgestellt. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben viele Berufstätige VPN-Verbindungen zwischen dem Homeoffice-Arbeitsplatz ins Firmennetzwerk genutzt. Virenscanner arbeiten zuverlässig im Hintergrund und schützen diese Infrastrukturen. All diese Werkzeuge sind mittlerweile etabliert und einfach zu nutzen.

Auf Basis dieser Infrastruktur kann man nun beginnen, die Sicherheit schrittweise noch weiter zu erhöhen.

Nachdem selbst in der konservativ denkenden deutschen Geschäftswelt in den letzten Jahren der Widerstand gegen die Datenverarbeitung in der Cloud zurückgefahren wurde und die Datenschutzgrundverordnung für klare Verhältnisse gesorgt hat, gibt es zahlreiche Clouddienste, die uns und unsere Daten noch besser schützen.

Cloud-Appliances für den Virenscan, Spamschutz und E-Mailverschlüsselung helfen, die Übertragung von Daten per E-Mail sicher zu gestalten. Denn ebenso wie das papierlose Büro wird es auf absehbare Zeit auch kein E-Mail-loses Büro geben.

Nun ist es daran, die Nutzer zu schulen und zu trainieren, das Medium E-Mail sinnvoll und sicher zu nutzen. Nicht nur die Aufklärung über Risiken, die von E-Mailviren oder Phishing ausgehen, muss voran getrieben werden. Auch die Technik des „Linksharing“, bei der Inhalte über die Cloud statt als E-Mailanlage geteilt werden, gehört dazu. Aber auch die elektronische Signatur oder die Verschlüsselung von E-Mails mit S/MIME.

Was ist S/MIME?

Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions ist ein Standard für die Verschlüsselung und das Signieren. S/MIME wird vornehmlich für E-Mails oder Dokumente verwendet. Kern dieses Standards ist ein digitales Zertifikat, welches die Identität einer E-Mailadresse eines einzelnen Anwenders oder eine Team-E-Mailadresse einer Abteilung innerhalb eines Unternehmens ausweist. Mit einem solchen Zertifikat kann man E-Mails

  • signieren
    • Mit der digitalen Signatur werden einer E-Mail Werte mitgegeben, die es ermöglichen, die Absender-E-Mailadresse und die Integrität der Nachricht sicher zu überprüfen.
  • verschlüsseln
    • Der Inhalt der E-Mail wird mit dem Zertifikat des Empfängers unlesbar gemacht und nach dem Transport über das Internet vom Empfänger wieder lesbar gemacht. Dieses Public-Key-Verfahren (asymmetrische Verschlüsselung) nutzt ein Schlüsselpaar: einen öffentlichen sowie einen privaten Schlüssel. Jeder Schlüssel ist weltweit einmalig. Nur dem Inhaber selbst ist der private Schlüssel bekannt. Der öffentliche Schlüssel kann hingegen jedem bekannt sein. Der Absender verwendet den öffentlichen Schlüssel des Empfängers, um seine E-Mail zu verschlüsseln. Ausschließlich mit dem privaten Schlüssel des Empfängers ist es nun möglich, die Nachricht zu entschlüsseln.

Neben E-Mails können mit dem gleichen Zertifikat aber auch Dokumente signiert werden. S/MIME erhöht die Sicherheit in der digitalen Welt enorm. Die Verbreitung nimmt stark zu. Ebenso die Unterstützung der Software für diesen Standard. Mit Microsoft Outlook unter Windows oder zum Beispiel der App Samsung Email unter Android ist die Nutzung schnell und sicher möglich.

Was kann die CNS GmbH in diesem Bereich für Sie tun?

In unser Produktportfolio haben wir nicht nur die Cloudprodukte von Microsoft aufgenommen. Neben Microsoft 365 etablieren wir die Sophos Central Funktionen für Mobile Device Management und Security. Mit Hornet haben wir einen starken Partner für SPAM und Virenschutz von Microsoft 365 Postfächern an der Seite. Viele unserer Kunden nutzen zudem schon seit einigen Jahren die S/MIME Zertifikate unseres Partners DigiCert. Gemeinsam mit den Monitoring-Dienstleistungen für die technische Infrastruktur haben wir für unsere Kunden ein modernes, leistungsstarkes Managed Services Portfolio zusammengestellt.