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Druckerprobleme unter Windows 10 und 11

Das Thema Drucken unter Windows hat in den vergangenen Jahrzehnten schon so manchem Administrator Kopfzerbrechen bereitet. In so ziemlich jeder Windows Version gab es Schwierigkeiten mit Modellen von verschiedenen Herstellern. Gerade das Drucken über ein Netzwerk, also die Methode, die bevorzugt in Unternehmen zum Einsatz kommt, musste immer wieder über Workarounds oder Patches bewerkstelligt werden.

Nun hat Microsoft offiziell bestätigt, dass die kumulativen Updates KB5006674 für Windows 11 und KB5006670 für Windows 10 erneut Druckerfehler mit sich gebracht haben, statt diese zu beheben. Daher können die bereits bekannten Druckprobleme weiterhin auftreten, wenn ein Druckerclient versucht, eine Verbindung zu einem freigegebenen Remotedrucker über einen Druckserver herzustellen. Besonders häufig soll beim Verbindungsversuch eine der folgenden drei Fehlermeldungen ausgegeben werden:

  • 0x000006e4 (RPC_S_CANNOT_SUPPORT)
  • 0x0000007c (ERROR_INVALID_LEVEL)
  • 0x00000709 (ERROR_INVALID_PRINTER_NAME)

Laut Microsoft könnte aber bereits die Druckerinstallation auf entfernten Geräten im lokalen Netzwerk scheitern, wenn sie per http-Verbindung über einen Druckserver initialisiert werden. Ebenso kann eine Installation von Druckern über das Internet Printing Protocol (IPP) aufgrund der Fehler im Betriebssystem fehlschlagen. Laut Microsoft lässt sich dieses Problem umgehen, indem Administratoren die gepackten Treiber direkt auf die Clients kopieren, was je nach Unternehmensgröße sehr mühselig sein kann.

Aber nicht nur das Drucken über ein lokales Netzwerk kann aufgrund von zum Teil länger bekannten Fehlern Schwierigkeiten mit sich bringen. Seit dem Release von Windows 11 vor einigen Wochen melden immer mehr User Fehler beim Anschließen von Druckern über die USB-Schnittstelle. Diese werden zum Teil gar nicht erkannt, lassen das Speichern von Einstellungen nicht zu oder drucken nicht wie gewünscht. Hersteller wie Brother oder OKI haben bereits reagiert und Listen von betroffenen Geräten auf ihren Websites veröffentlicht. Aber auch andere namhafte Hersteller sind betroffen und werden es Brother und OKI wahrscheinlich in Kürze gleichtun.

Wie so oft in der Vergangenheit, gibt es – bis von Microsoft entsprechende Patches entwickelt werden – in den meisten Fällen Workarounds, um Drucker einzurichten und den reibungslosen Druckbetrieb zu gewährleisten. Sollten Sie Probleme mit Ihren Druckern feststellen, sprechen Sie uns an. Wir finden eine Lösung für Sie.