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Chipkrise erreicht neue Dimensionen

Weil sich die Augen der Politik und Öffentlichkeit vor allem auf prominente Beispiele wie die Automobilindustrie und den Hardware-Sektor richten, werden einige eklatante Risiken der Chip-Knappheit bislang fahrlässig unterschätzt.

Die Chipkrise ist in der Öffentlichkeit angekommen. Selbst bei der Tagesschau vergeht kaum mehr eine Woche, in der nicht eindrücklich über stillstehende Bänder in Automobilwerken berichtet wird. Doch so plakativ die entsprechenden Schock-Bilder mitten aus dem Herzen der deutschen Vorzeigeindustrie auch sein mögen, verschleiern sie gleichzeitig die wahre Tragweite des Problems. So sehr es wirtschaftlich schmerzen mag, wenn weniger Autos, Spielkonsolen und Smartphones verkauft werden können als der Nachfrage entspricht, liegen die eigentlichen Risiken an ganz anderer Stelle.

Denn immer dringlicher erreicht die Knappheit inzwischen auch viele kleinere Hersteller zentraler Produkte für digitale Infrastrukturen und Sicherheitslösungen. Diese haben zwar eine deutlich geringere Marktmacht als die großen Elektronik- und Autokonzerne, dennoch sind die drohenden Folgen bei Produktionsausfällen nochmals gravierender. Wenn etwa Zahlungs-, SIM- oder elektronische Identifikationskarten nicht mehr in ausreichender Menge hergestellt werden können, hat das schnell erhebliche Auswirkungen auf weltweite Wirtschafts-, Produktions- und Kommunikationsnetzwerke, das globale Zahlungswesen sowie das gesamte IoT und IIoT.

Ebenfalls werden dadurch die Verfügbarkeiten von z.B. Monitoren, Notebooks und Mainboards, etc. spürbarer schlechter und können zu weiteren Engpässen führen. Wir empfehlen an dieser Stelle, uns rechtzeitig in Ihre Beschaffungsplanung einzubeziehen!