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Fritz!Box erhält Update

Auch wenn wir für unsere Geschäftskunden mit mehreren Usern eher andere Lösungen empfehlen, wissen wir über die hohe Verbreitung von Fritz!Boxen, speziell in diesen erhöhten „Homeoffice-Zeiten“, auch im gewerblichen Umfeld und möchten Ihnen auch hier keine Neuigkeiten vorenthalten.

Am 25. Februar hat der Berliner Netzwerkspezialist AVM das erste große Update des Jahres für das Betriebssystem Ihrer Router ausgerollt. Das unter dem Namen Fritz!OS geführte System erhält damit die Versionsnummer 7.25 und soll laut Hersteller über 70 neue Funktionen und viele Bugfixes enthalten. Im ersten Rollout erhält die Fritz!Box 7590 neue Funktionen, die sich unter anderem bei der Nutzung im Homeoffice, aber auch bei anderen Aktivitäten wie Gaming oder Streaming, die eine hohe und stabile Bandbreite erfordern, als nützlich erweisen sollen. So kann man nun über die Weboberfläche in der WLAN-Mesh Übersicht Geräte priorisieren, für die auch bei hoher Auslastung durch mehrere Empfänger immer genug Bandbreite reserviert wird, damit zum Beispiel Videokonferenzen, aber auch gestreamte Inhalte oder Spiele flüssig dargestellt werden. Ein weitere Verbesserung bezieht sich auf die interne Kindersicherung, die die Fritz!Box mitbringt. Eltern wurde es damit noch einfacher gemacht, sowohl die Zeiten, in denen sich Ihre Kinder im Internet aufhalten dürfen als auch die Inhalte, auf die Sie Zugriff haben, zu überwachen und die entsprechenden Regeln einzurichten.

Auch bei den Optimierungen der Telefonie hat AVM auf die neuen Anforderungen reagiert. Besonders praktisch für Nutzer, die im Homeoffice arbeiten, wurde die Einrichtung von Rufumleitungen und Rufsperrungen komplett überarbeitet. Die Telefonbuchverwaltung erlaubt das Trennen von privaten und geschäftlichen Adressen sowie das Verschieben und Kopieren unter den einzelnen Telefonbüchern. Zudem wurde die Sprachqualität bei Verbindungen in das Mobilfunknetz verbessert.

Zu diesen drei Verbesserungen, die das Update mitbringt, hat AVM weitere neun Bereiche genannt, in denen es signifikante Verbesserungen geben soll. Unter anderem wurde bei der WLAN-Funktion ein Feintuning vorgenommen und die Stabilität von DSL-Leitungen verbessert. Die LTE-Modelle erhalten eine SMS-Sendefunktion und ein verbessertes Journal, das die gesendeten und empfangenen SMS in einer Übersicht darstellt. Der smarte Taster Fritz!Dect 440 hat neben den Funktionen, auf Knopfdruck den Anrufbeantworter ein- und auszuschalten oder Besuchern einen Gastzugang zur Verfügung zu stellen auch eine eher ungewöhnliche Erweiterung erhalten. So wird von dem Gerät nun die Luftfeuchtigkeit gemessen und auf Wunsch sowohl in der Weboberfläche als auch in der App und auf dem Fritz!Fon angezeigt. Anwender erhalten sogar einen Hinweis, wenn die Luftfeuchtigkeit nicht optimal ist. Das Unternehmen hat viele weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen in einer Pressemitteilung zusammengefasst.

Auch wenn im geschäftlichen Bereich ab einer bestimmten Unternehmensgröße eher eine professionelle Telefonanlage zum Einsatz kommt, gibt es in Deutschland viele private und geschäftliche Nutzer, die sich auf das neue Update freuen können. Bleibt zu hoffen, dass AVM das Update schnell auch für andere Modelle als die Fritz!Box 7590 ausrollt.