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Neues zu Windows Updates

Jeden Monat veröffentlicht Microsoft neue Updates. Am jeweils zweiten Dienstag des Monats ist der sogenannte Patchday. Wie an jedem dieser Patchdays um ca. 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden Patches (vom englischen "to patch" für flicken) für Windows 10 und Windows 8 zum Download bereitgestellt. Der Support für Windows 7 wurde im Januar dieses Jahres eingestellt, weshalb Windows 7-Nutzer dringend angehalten sind, ein Update auf Windows 10 zu machen.

Windows 10-Nutzer erhalten die Updates in der Regel automatisch über das im Betriebssystem integrierte Programm "Microsoft Update". Sie werden im Falle der Verfügbarkeit heruntergeladen und beim nächsten Systemstart installiert - vorausgesetzt man hat die automatisierte Aktualisierung bei Windows 10 nicht deaktiviert oder pausiert. Die Updates, die am Patchday ausgerollt werden, sind aus sicherheitstechnischer Sicht unerlässlich und sollten immer so zeitnah wie möglich installiert werden. Allein im April wurden 113 Sicherheitslücken geschlossen, davon 17 kritische und drei, die schon aktiv von Hackern ausgenutzt wurden.

Dazu kommen meist aber noch Aktualisierungen, die der Qualitätsverbesserung und Fehlerbehebung dienen sollen. Diesen Monat wurden unter anderem Fehler beim Start einiger Apps nach dem Upgrade von einer früheren Windows-Version behoben, die Benachrichtigungen für Geräte reaktiviert, die ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) in einem Mobilfunknetz verwenden und Problemen bei mehrzeiligen Textfeldern beseitigt. Auch der lange bekannte Fehler, dass Windows Update bei der Suche nach Updates nicht mehr reagiert, wurde angegangen und vieles mehr. Doch leider stellen Patchdays Nutzer häufig vor neue Probleme. So berichteten einige Nutzer davon, dass sie nach dem Update Probleme mit ihrem WLAN und dem Aufbau von Verbindungen per Bluetooth hatten. Bei anderen kam es zu Bluescreens, Datenverlust oder die Installation der Updates selbst schlug fehl und Sie erhielten nur eine Fehlermeldung. Vor allem Nutzer der aktuelleren Windows-Versionen 1903 und 1909 sollen von den Problemen betroffen gewesen sein.

Für einige der neu entstandenen Fehler hat Microsoft allerdings in kürzester Zeit Hotfixes herausgegeben. In dem Fall handelt es sich aber um optionale Updates, die manuell angefordert werden müssen. Abseits des Patchdays werden entweder in der dritten und vierten Woche des Monats (die sogenannten C- und D-Weeks) oder - wenn es sich um dringende Sicherheitspatches handelt - auch spontan Aktualisierungen angeboten, die aber nicht automatisch heruntergeladen und installiert werden, also optional sind.

Es empfiehlt sich trotz des Risikos, kleinere neue Fehler einzuschleusen, diese auch immer zu installieren. Microsoft reagiert relativ zuverlässig und schnell auf Beschwerden der Nutzer. Das Risiko, das von nicht geschlossenen Sicherheitslücken ausgeht, ist deutlich größer. Wenn Sie für sich oder Ihr Unternehmen eine zuverlässige Update- und Sicherheitsstrategie wünschen, sprechen Sie uns gerne an. Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung mit Microsoft Produkten können wir Ihnen sicher einige nützliche Tipps vermitteln.