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Hackerangriffe auf Peripheriegeräte

Drucker und andere internetfähige Peripherie bergen ein Sicherheitsrisiko für das gesamte Netzwerk, in dem sie sich befinden. Vor allem, weil das Risikopotential meist unterschätzt wird.

Rechner und Server werden von den IT-Administratoren in Unternehmen, aber auch von Privatpersonen gegen mögliche Hackerangriffe so gut es geht geschützt und deren Betriebssysteme und Sicherheitssoftware aktuell gehalten. Doch z.B. Multifunktionsgeräte und IP-Telefonanlagen, die ebenso mit dem Internet verbunden sein können, werden außer Acht gelassen. Ende 2018 machte ein Hacker auf sich aufmerksam, indem er auf über 100.000 Geräten einen Aufruf zum Abonnieren eines Youtube-Bloggers ausgedruckte. Ähnliche eher harmlose Angriffe gab es auch zuvor schon.

Viel gefährlicher sind allerdings Schwachstellen, die zum Abgreifen von Daten, zum Lahmlegen der Geräte oder sogar als Einfallstor für Attacken auf das umgebende Netzwerk genutzt werden können. Aktuell warnen Microsoft Experten vor einer Gruppe mutmasslich russischer Cyberkrimineller, die es eben auf diese Schwachstellen abgesehen haben. Besonders leicht machen es Ihnen dabei Nutzer, die die Standard-Passwörter der Geräte nicht ändern und auf Sicherheits-Updates verzichten. Die Angreifer dringen über die mit dem Internet verbundenen Geräte ein und suchen nach weiteren Schwachstellen in den Firmen-Netzwerken.

Auch die Daten, die über die Geräte kopiert, eingescannt oder verschickt werden, können in falsche Händen Unternehmen einen empfindlichen Schaden zufügen. Oft werden Dokumente unverschlüsselt übertragen. Zudem können sich persönliche Informationen und Zugänge in den Dokumenten selbst, aber auch noch lange Zeit nach der Nutzung im Speicher der Geräte befinden. Hersteller von Peripherie-Geräten sind in der Pflicht, Schwachstellen in der Firmware und in den Weboberflächen der Geräte zu beseitigen, der Sie immer stärker nachkommen.

Nutzer und Verantwortliche für die IT-Sicherheit sollten sich der Gefahren bewusst sein und alle Geräte, die mit Internet verbunden sind - man sagt auch alle Geräte, die eine IP-Adresse haben - in Ihr Sicherheitskozept mit einschließen.

Mit unserer langjährigen Erfahrung im IT-Sicherheitssektor können wir Sie dahingehend umfassend beraten. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular, wenn Sie von uns bei der Umsetzung der nötigen Sicherheitsmaßnahmen unterstützt werden möchten.