Support: +49 (0)209 38642-22          Support-Chat        Supportfall melden

Arbeitsplatz 4.0

Was bedeutet das eigentlich und wie können Arbeitnehmer und Arbeitgeber davon profitieren? 
Unterscheiden lässt sich der Arbeitsplatz 4.0 in mobil und stationär. Bei beiden Modellen ist der Einsatz modernster Hardware ein Muss. Außerdem können sich bisherige Strukturen, wie feste Arbeitszeiten- und plätze ändern.

Die Digitalisierung des Arbeitsplatzes  wird häufig durch  zentrale Anwendungen erreicht, mit denen alle Teammitglieder synchron arbeiten können. Auf diese Weise sind die benötigten Anwendungen und Informationen für alle Beteiligten zu jeder Zeit verfügbar. Auch mobil können diese erreichbar sein, was das flexibles Arbeiten an verschiedenen Orten ermöglicht. 

Um auch unterwegs darauf zugreifen zu können, sind mobile Endgeräte, wie Laptops und Smartphones, notwendig. Der fest vorgegebene Arbeitsplatz verliert somit an Bedeutung. Teams müssen nicht mehr im gleichen Büro oder gar im gleichen Gebäude arbeiten. "Virtuelle Teams" können flexibel zu jeder Zeit Informationen austauschen und sich beraten. Auf diese Weise können optimale Teams zusammengestellt werden, die sonst nicht zusammen gefunden hätten. 


Dass eine Entwicklung zum Arbeitsplatz 4.0 sinnvoll ist, betonen aktuelle Studien. Bis 2020 werden in vielen Unternehmen 50% der Angestellten nach 1980 geboren sein. Diese Generation, die "Millenials", sind mit digitalen, stets aktuellen, Endgeräten aufgewachsen und erwarten diese auch am Arbeitsplatz. Um als moderner Arbeitgeber herauszustechen, ist auch die Digitalisierung des Arbeitsplatzes nur zu empfehlen.

Doch natürlich haben mobile Arbeitsplätze auch ihren Nachteil. Besonders persönliche Gespräche zwischen Arbeitskollegen könnten verloren gehen. In einer gewohnten Büro-Umgebung finden immer wieder Gespräche in der Kantine, auf dem Gang oder beim Besuch im Büro des jeweils anderen statt. Der traditionelle "Flurfunk" beruht genau darauf und ihn zu verlieren, wäre doch schade.

Ob und wie Mitarbeiterbindung dennoch zu schaffen ist, müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam diskutieren. Es könnten hybride Modelle besprochen werden, z. B. mit einigen Stunden Arbeitszeit vor Ort. Viele Unternehmen, darunter IBM befürchten auch einen Rückgang an Motivation und Arbeitsleistung bei Homeoffice-Tätigkeiten und gehen wieder einen Schritt zurück.