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Mobile Bitcoin Mining Malware und Ransomware

Krypto-Währungen wie Bitcoin werden mithilfe von CPUs errechnet. Dies ist solange legal und unbedenklich, solange man es mit dem eigenen Rechner macht. Cyberkriminelle nutzen allerdings auch fremde Rechner, um Bitcoins für sich selbst errechnen zu lassen. Dazu wird Malware auf einem Endgerät installiert, welche die CPU übernimmt und für sich arbeiten lässt; sogenanntes "Cryptojacking". Nun werden auch vermehrt Smartphones zum Opfer von Cryptojacking und Ransomware.

Auch Smartphones werden mit immer leistungsfähigeren Chipsätzen ausgestattet, sodass auch diese Geräte ein lohnenswertes Ziel darstellen. Einige Android-Apps, sogar im Google Play Store, verbergen die Krypto-Mining-Malware. Einmal auf dem Gerät installiert, verbraucht sie viel Rechenleistung und Strom, um die Krypto-Währung zu errechnen. Dies geschieht häufig dann, wenn das Smartphone nicht verwendet wird, sodass der Leistungsabfall dem Besitzer nicht auffällt. Nicht nur Apps, sondern auch verschiedene Websites verwenden Ihren Prozessor um Kryptowährung zu errechnen. Davor können Sie sich mit diversen Browsererweiterungen schützen.

Doch auch Ransomware greift vermehrt Mobilgeräte an. Ransomware verschlüsselt Dateien, z. B. Fotos oder sensible Daten, sodass der Eigentümer diese nicht mehr nutzen kann. Anschließend fordern die Angreifer ein Lösegeld für den Schlüssel, z. B. in Form von Bitcoins. Hauptangriffsziel sind Unternehmen, da hier besonders hohe Summen gefordert werden können und auch schon häufig gezahlt wurden. Nicht selten wurde der Schlüssel daraufhin aber gar nicht herausgegeben.

Auf mobile Geräte gelangt Ransomware mithilfe von scheinbar vertrauenswürdigen Apps, die es sogar schon in den Google Play Store geschafft haben. Ist die schädliche App einmal installiert, kann sie Teile des Smartphones und dessen gespeicherte Daten oder den Zugriff auf das Smartphone sperren. Für Unternehmen kann ein infiziertes Mobilgerät besonders gefährlich sein, wenn dies ins Firmennetz gelangt. Darüber könnte die Ransomware Firmendaten verschlüsseln und die Angreifer wiederum hohe Lösegeldsummen fordern.

Falls Sie Bedenken haben, ausreichend geschützt zu sein vor Ransomware, auch auf mobilen Geräten, kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich.