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Passwortsicherheit und Management

Sowohl privat als auch geschäftlich sind sichere Passwörter ein Muss. Doch im geschäftlichen Bereich spielt auch die korrekte Vergabe an Mitarbeiter eine bedeutsame Rolle. Die Studie "Psychologie der Passwörter" wurde nun bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Die besonders interessante Erkenntnis dabei ist, dass den meisten Befragten nicht nur die Gefahren von unsicheren Passwörtern, sondern auch bewährte Sicherheitsmethoden bekannt sind. Dennoch werden diese kaum angewandt. Es gibt also eine Kluft zwischen Sicherheitsbewusstsein und dem Handeln, das eigentlich folgen sollte.

Die Vermutung ist, dass es den meisten Menschen zu aufwändig ist, sich viele verschiedene komplizierte Passwörter zu merken und diese auch noch in regelmäßigen Abständen zu ändern. Man kann sich schließlich nicht für sämtliche E-Mail-Konten, Social Media Accounts, Online-Shops etc. 8 - 16-stellige, sichere Passwörter merken.

An der Stelle setzen Passwort-Manager an, die das Verwalten von Passwörtern sicher und gleichzeitig so komfortabel wie möglich gestalten wollen.

Wie ein sicheres Passwort aussehen sollte, ist Ihnen sicherlich bewusst und möglicherweise ändern Sie auch regelmäßig Ihre Passwörter. Doch eine Studie der Virginia Tech Universität hat 61 Millionen Passwörter analysiert und dabei beunruhigende Feststellungen gemacht.
So konnte eine Vielzahl unsicherer Passwortstrategien erfasst werden. Dazu gehören das beliebte "Password-Walking", bei dem nebeneinanderliegende Symbole auf der Tastatur verwendet werden (12345, qwertz, 1q2w3e4r, 1qay2wsx, etc.), bekannte Marken, Fußballclubs, Begriffe aus Musik und Film sowie Wörter der Kategorie Liebe und Hass. All diese beliebten Passwörter sind natürlich leicht zu merken, allerdings für andere auch äußerst leicht herauszufinden, um sich so unberechtigten Zugang zu verschaffen. 

Ein weiteres Problem, vor allem in Unternehmen, ist die Vergabe von Passwörtern an Angestellte. Nicht jeder Mitarbeiter, Praktikant und nicht einmal jeder Admin, sollte auf alle Daten und Plattformen des Unternehmens zugreifen können. Ebenfalls problematisch ist es, wenn ein neuer Mitarbeiter dazu kommt oder jemand das Unternehmen verlässt. Ein neuer Mitarbeiter muss oft viele Zugangsinformationen von verschiedenen Quellen einholen, was durchaus eine Zeitlang dauern kann. Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, nimmt er theoretisch sämtliche Zugangsdaten mit und somit auch eine große Verantwortung. 

Ein Passwort-Manager kann hier helfen, die nötigen Zugangsinformationen an Mitarbeiter zu verteilen, ohne dass der Mitarbeiter das tatsächliche Kennwort sieht bzw. es sich merken muss. Außerdem helfen solche Programme dabei, sichere Passwörter zu generieren. 
Natürlich haben diese Manager auch Nachteile. Oft muss sich ein Master-Kennwort gemerkt werden und stetiger Support und Weiterentwicklung ist ein absolutes Muss für eine solche Software. Doch die Vorteile überwiegen hier eindeutig die Nachteile.

Sollten Sie Unterstützung bei der Auswahl und Einrichtung einer solchen Software benötigen oder einfach nur mehr darüber erfahren wollen, kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich.