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Neues BSI-Lagezentrum in Bonn eröffnet

Neues BSI-Lagezentrum in Bonn eröffnet

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein neues Nationales IT-Lagezentrum in Bonn eröffnet, um die Cybersicherheit in Deutschland zu stärken. Diese Initiative zielt darauf ab, die nationale Sicherheitsinfrastruktur durch verbesserte Überwachung und schnelle Reaktion auf IT-Sicherheitsvorfälle zu schützen. Das Zentrum fungiert als zentrale Anlaufstelle für Informationen über Cyberbedrohungen und ermöglicht es dem BSI, rund um die Uhr die Sicherheitslage zu analysieren und zu bewerten.

Das neue Nationale IT-Lagezentrum ist mit modernster Kommunikationstechnik ausgestattet und verfügt im Regelbetrieb über zehn Arbeitsplätze, von denen aus die Spezialistinnen und Spezialisten des BSI die Cybersicherheitslage für Deutschland rund um die Uhr im Blick behalten. Das Lagezentrum empfängt pro Jahr rund 2.800 Meldungen zu IT-Sicherheitsvorfällen und Sicherheitslücken über 22 Meldestellen. Bei besonderen Cybersicherheitsvorfällen oder in IT-Krisen wird aus dem BSI-Lagezentrum das Nationale IT-Krisenreaktionszentrum, in dem bis zu 100 IT-Sicherheitsfachkräfte Platz finden. Um die für den Betrieb des Lagezentrums erforderlichen Räume und Systeme miteinander zu vernetzen, wurden ca. 19.000 Meter Netzwerkkabel verlegt.

Die Eröffnung des Nationalen IT-Lagezentrums ist eine Reaktion auf die zunehmenden Cyberbedrohungen und die wachsende Notwendigkeit, effektive Maßnahmen zur Abwehr solcher Gefahren zu implementieren. Das Zentrum soll eine proaktive Überwachung der Cybersicherheitslage in Deutschland ermöglichen und bei der Identifizierung und Abwehr von Cyberangriffen unterstützen. Es ermöglicht eine effizientere Zusammenarbeit zwischen staatlichen Behörden, der Wirtschaft und anderen relevanten Akteuren im Bereich der Cybersicherheit. Durch die Bündelung von Expertise und Ressourcen strebt das BSI an, die Resilienz gegenüber Cyberangriffen zu erhöhen und die nationale Sicherheit zu gewährleisten.

Die Eröffnung dieses Zentrums markiert einen Meilenstein in Bezug auf die Verbesserung der nationalen Cybersicherheitsstrategie. Indem es die Fähigkeiten zur Früherkennung von Bedrohungen stärkt und die Reaktionszeiten auf Sicherheitsvorfälle verkürzt, trägt das Nationale IT-Lagezentrum wesentlich dazu bei, die digitale Souveränität Deutschlands zu sichern und das Vertrauen in digitale Technologien zu stärken. Die Eröffnung durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser und BSI-Präsidentin Claudia Plattner gilt außerdem als Startschuss für die „Cybernation Deutschland“, eine Initiative des BSI, Deutschland als Vorreiter in der Cybersicherheit und Digitalisierung zu positionieren und im internationalen Wettbewerb als attraktiven Standort für Innovation und Sicherheit zu präsentieren.

Angriff auf AnyDesk

Angriff auf AnyDesk

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Die Fernwartungssoftware AnyDesk wurde Ziel eines Cyberangriffs, der erhebliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Im Zentrum dieses Vorfalls stand der unbefugte Zugriff auf die Produktionssysteme des Unternehmens, was zur vorsorglichen Zurücksetzung aller Passwörter führte.

Besonders besorgniserregend ist der Diebstahl des Code-Signierungszertifikats, da solche Zertifikate dazu verwendet werden, um die Authentizität und Integrität von Software zu gewährleisten. Wenn Cyberkriminelle Zugriff auf ein solches Zertifikat erhalten, könnten sie Malware als legitime Software tarnen, was das Vertrauen in die Sicherheit von AnyDesk und potenziell in die gesamte Lieferkette untergräbt. Einige moderne Antivirenprogramme vertrauen Anwendungen automatisch, wenn sie mit einem legitimen Zertifikat signiert sind, wodurch bösartige Programme, die mit dem gestohlenen AnyDesk-Zertifikat signiert wurden, möglicherweise nicht erkannt werden​.

Zudem wurden nach dem Bekanntwerden des Sicherheitsvorfalls auf einem prominenten Cyberkriminalitätsforum mehr als 18.000 Anmeldeinformationen von AnyDesk-Kunden zum Verkauf angeboten. Es wird vermutet, dass diese Anmeldeinformationen mit Hilfe von Information-Stealer-Malware, die Systeme von AnyDesk-Nutzern kompromittiert hatte, erlangt wurden. Obwohl der Verkauf der Anmeldeinformationen nicht direkt mit dem Einbruch in Zusammenhang steht, glauben Sicherheitsexperten, dass Cyberkriminelle versuchen, die Anmeldeinformationen zu monetarisieren, bevor sie von den Nutzern geändert werden.
Das präventive Zurücksetzen aller Passwörter für das my.anydesk.com-Portal ist auch als Reaktion auf diesen Vorfall zu sehen.

Interessanterweise löste erst eine Downtime der AnyDesk-Website Ende Januar Spekulationen aus, die sich bald bestätigten, als AnyDesk ein Sicherheitsupdate durchführte und Zertifikate austauschte, um die Sicherheitslücke zu schließen. In der aktualisierten FAQ auf der Website des Unternehmens wurde nun aber veröffentlicht, dass die Untersuchungen im Januar Hinweise darauf ergeben hätten, dass der Einbruch in die Systeme von AnyDesk bereits im Dezember 2023 stattgefunden hat.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) reagierte auf den Vorfall mit einer speziellen Warnung, die jedoch aufgrund ihrer TLP:AMBER+STRICT Klassifizierung nur einem begrenzten Personenkreis, nämlich den Betreibern kritischer Infrastrukturen, zugänglich gemacht wurde. Diese Einschränkung spiegelt die Sensibilität der Informationen und die potenzielle Gefahr wider, die von dem Hack ausgehen könnte, insbesondere im Hinblick auf Man-in-the-Middle- und Supply-Chain-Angriffe, die durch den möglichen Abfluss von Schlüsseldaten ermöglicht werden könnten. Das BSI bewertete den Vorfall mit einer Warnstufe 2/Gelb, was auf eine verstärkte Beobachtung von Auffälligkeiten hinweist, ohne jedoch von einer unmittelbaren kritischen Bedrohung auszugehen​​.

Sophos erhält erneut Gartner Auszeichnung

Sophos erhält erneut Gartner Auszeichnung

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Sophos, als weltweit anerkannter Innovator und Anbieter von Cybersicherheitslösungen, wurde im Gartner® Magic Quadrant™ 2023 für Endpoint Protection-Plattformen erneut und damit bereits zum 15. Mal als Leader positioniert.

Der Gartner Magic Quadrant ist eine Forschungsreihe, die Marktanalyse in verschiedenen Technologiebereichen bietet. Sie bewertet Anbieter basierend auf ihrer Vollständigkeit der Vision und ihrer Fähigkeit zur Umsetzung. Die Anerkennung durch Gartner bestätigt die Stärke der Sophos-Plattform in Bezug auf Schutz, Leistung und Benutzerfreundlichkeit.

Ein zentraler Aspekt der Sophos-Strategie ist die Integration künstlicher Intelligenz (KI) in seine Sicherheitslösungen. Durch die Nutzung von KI kann Sophos fortschrittliche Bedrohungserkennung und -reaktion bieten, die präzise und effizient auf komplexe und sich entwickelnde Bedrohungen reagiert. Diese KI-gestützte Herangehensweise ermöglicht es Sophos, proaktive Verteidigungsmechanismen zu implementieren, die nicht nur bestehende, sondern auch zukünftige Bedrohungen antizipieren.

Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg von Sophos ist das Engagement für eine umfassende Endpoint-Sicherheitsstrategie, die alle Aspekte der Bedrohungsabwehr abdeckt. Von präventiven Maßnahmen wie Malware-Schutz und Exploit-Prävention bis hin zu Erkennung und Reaktion auf Vorfälle, bietet Sophos eine ganzheitliche Lösung, die darauf ausgerichtet ist, die Sicherheitsanforderungen von Unternehmen jeder Größe zu erfüllen. Die Plattform ist so konzipiert, dass sie einfach zu verwalten ist, was IT-Teams ermöglicht, Sicherheitsrichtlinien effizient zu implementieren und zu überwachen.

Sophos‘ Anerkennung durch Gartner als führendes Unternehmen spiegelt das Vertrauen wider, das Kunden in seine Sicherheitslösungen setzen. Das Unternehmen hat es geschafft, starke Beziehungen zu seinen Nutzern aufzubauen, indem es konstant zuverlässigen und fortschrittlichen Schutz bietet. Diese Partnerschaften basieren auf dem Verständnis, dass effektive Cybersicherheit eine wesentliche Komponente für den geschäftlichen Erfolg in der heutigen digitalen Welt ist.

Auch wir setzen seit Jahren auf Sophos und können Sie zu dem Thema beraten. Sprechen Sie uns an.

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Microsoft Exchange: Aktive Ausnutzung einer Zero-Day Schwachstelle

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Am 14. Februar 2024 aktualisierte Microsoft sein Advisory zu einer Schwachstelle in Microsoft Exchange Server (CVE-2024-21410), die der Hersteller im Rahmen des Februar Patchdays geschlossen hatte. Ergänzt wurde der Hinweis, dass die Sicherheitslücke bereits aktiv ausgenutzt wird. Die Schwachstelle ermöglicht es externen Angreifenden im Zusammenhang mit potenziellen weiteren Verwundbarkeiten in NTLM-Clients (wie Outlook), sich mit entwendeten Net-NTLMv2-Hashwerten bei einem verwundbaren Exchange Server zu authentifizieren und Aktionen mit den Berechtigungen des ursprünglichen Opfers durchzuführen.

Server mit Microsoft Exchange – und auch Mailserver-Anwendungen im Allgemeinen – dienen in Organisationen als zentrale Knotenpunkte für Kommunikationsflüsse und stellen daher attraktive Ziele für Cyber-Angriffe dar. Eine Kompromittierung kann Tätern dazu dienen, Inhalte auszuspähen, zu sabotieren oder illegitime Mails zu versenden.

Ein Ausfall der Anwendungen führt wiederum zu erheblichen Beeinträchtigungen bei betrieblichen Abläufen. Auch in der Vergangenheit führten Cyber-Angriffe auf Exchange immer wieder zu massiven Schäden in Institutionen.

Im vorliegenden Fall führt die Schwachstelle CVE-2024-21410 in Microsoft Exchange Server in Kombination mit weiteren Sicherheitslücken (wie CVE-2024-21413 in Outlook), die das Entwenden von NTLM-Informationen ermöglichen, zu einem vergleichsweise einfachen Angriffsszenario und sollte entsprechend schnell behoben werden – vor allem, da bereits eine aktive Ausnutzung bekannt ist.

Weitere Informationen und Links in diesem Dokument: https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Cybersicherheitswarnungen/DE/2024/2024-214205-1032.pdf?__blob=publicationFile&v=2

https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2024-21410

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Sicherheitsrisiko in Chrome und Edge

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat kürzlich eine Warnung herausgegeben, die auf ernsthafte Sicherheitsrisiken in zwei der meist verbreitetsten Browsern, Chrome und Edge, hinweist. Diese Lücke ermöglicht es Angreifern, Schadsoftware zu installieren oder sogar die Kontrolle über betroffene Systeme zu übernehmen. Die Schwachstelle wurde mit einem hohen Risikofaktor von 8.8 bewertet und trägt die Bezeichnung CVE-2024-0333. Sie beeinträchtigt insbesondere die Sicherheit von Browsererweiterungen, wobei die Datenvalidierung in diesen Erweiterungen als unzureichend identifiziert wurde.

Google Chrome und Microsoft Edge teilen eine gemeinsame Grundlage, da beide Browser auf dem Chromium-Open-Source-Projekt basieren. Chromium dient als Kern für diese Browser, was bedeutet, dass sie viele der gleichen Komponenten und Codebasen verwenden. Diese gemeinsame Architektur ermöglicht es den Entwicklern beider Browser, von den Innovationen und Verbesserungen zu profitieren, die innerhalb des Chromium-Projekts entwickelt werden. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass eine Schwachstelle in Chromium potenziell sowohl Chrome als auch Edge beeinflussen kann.

Um Nutzer vor diesen Risiken zu schützen, haben sowohl Google als auch Microsoft Updates für ihre Browser bereitgestellt. Diese Updates werden automatisch verteilt, es wird dringend empfohlen zu überprüfen, ob die Browser auf dem neuesten Stand sind, insbesondere wenn die automatischen Updates deaktiviert wurden. Dies kann einfach durch das Menü des jeweiligen Browsers erfolgen, indem man auf „Über Google Chrome“ oder „Über Edge“ klickt.

Die jüngste Version von Google Chrome, die diese wichtigen Sicherheitsupdates beinhaltet, ist Version 120.0.6099.216/217. Diese Version wurde speziell entwickelt, um die vom BSI gemeldeten Schwachstellen zu schließen. Die Version bringt nicht nur Sicherheitsverbesserungen, sondern auch verschiedene andere Optimierungen und Fehlerbehebungen, die das allgemeine Nutzungserlebnis verbessern.

Die neueste Version von Microsoft Edge ist die 120.0.2210.133, die nicht nur Sicherheitsupdates des Chromium-Projekts enthält, sondern auch vier spezifische Schwachstellen behebt. Diese Schwachstellen wurden separat vom BSI gemeldet und könnten Angreifern ermöglichen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen.

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Angriff auf Handwerkskammern

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Die Online-Dienste und Webseiten vieler deutscher Handwerkskammern wurden Anfang des Jahres durch einen Hackerangriff in Mitleidenschaft gezogen. Die ODAV AG, ein Unternehmen mit Sitz in Straubing, Bayern, stellt IT-Dienstleistungen für eine Reihe von Handwerkskammern in Deutschland bereit. Als das Rechenzentrum der Firma einem Malware-Angriff ausgesetzt war, wurden die Systeme des Dienstleisters selbst und somit auch die der Handwerkskammern, die dessen Dienste nutzen, erheblich beeinträchtigt.

Die ODAV AG kümmert sich allein in Nordrhein-Westfalen um die IT von sechs Handwerkskammern (Arnsberg, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Münster) und ist auch in anderen Teilen Deutschlands für mehrere Handwerkskammern aktiv. Infolge des Angriffs wurden sämtliche Systeme vom Netz genommen und die Netzwerkverbindungen zu den Handwerkskammern getrennt. Ein Datenabfluss im Zuge des Vorfalls konnte nicht ausgeschlossen werden, was die betroffenen Handwerkskammern dazu veranlasste, die jeweiligen Landesbeauftragten für Datenschutz zu informieren.

In Düsseldorf wurden sofort Notfallmaßnahmen ergriffen, um die Erreichbarkeit per Telefon, E-Mail und persönlich sicherzustellen. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf, Dr. Axel Fuhrmann, betonte, dass, obwohl die Webseite und die damit verbundenen Online-Services derzeit nicht verfügbar sind, die Handwerkskammer für ihre Mitglieder aber über alternative Kanäle erreichbar bleibt. Zudem wurde versichert, dass bereits terminierte Prüfungen, Weiterbildungskurse und die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) wie geplant stattfinden.

Die Untersuchung des Vorfalls wird von externen Sicherheitsexperten unterstützt, um die genauen Ursachen und Auswirkungen des Angriffs zu ermitteln. Derzeit ist unklar, welche Art von Schadsoftware die Hacker eingesetzt haben und ob Daten ausspioniert oder Festplatten verschlüsselt wurden, um ein Lösegeld zu erpressen. Die betroffenen Handwerkskammern und ODAV AG stehen nun vor der Herausforderung, die Sicherheit ihrer Systeme zu verbessern und Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.

Vorfälle wie dieser unterstreichen die Notwendigkeit für Organisationen und Unternehmen, in robuste Cybersicherheitsstrategien zu investieren und regelmäßige Überprüfungen und Aktualisierungen ihrer Sicherheitssysteme vorzunehmen, um das Risiko von Datenverlusten und Betriebsunterbrechungen zu minimieren.

Wenn Sie Fragen in Bezug auf Ihre IT-Sicherheit haben, sprechen Sie uns gerne an.

Einführung der Copilot-Taste bei Microsoft

Einführung der Copilot-Taste bei Microsoft

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Die Einführung der „Copilot“-Taste durch Microsoft auf Windows-PC-Tastaturen stellt die erste bedeutende Änderung in der Tastaturgestaltung seit fast 30 Jahren dar. Diese Innovation markiert einen signifikanten Schritt in der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den täglichen Gebrauch von Computern. Die Copilot-Taste, die neben der Windows-Taste platziert wird, bietet direkten Zugriff auf die Copilot-Funktion in Windows, was einen direkten Weg zu fortschrittlichen KI-Funktionen darstellt.

Diese Entwicklung ist Teil von Microsofts umfassender Strategie, um das Nutzererlebnis zu verbessern, indem KI-Funktionalitäten direkt in das Betriebssystem, die Chips und die Hardware eingebettet werden. Die Copilot-Taste ist ein Beispiel für Microsofts Bestreben, die Nutzererfahrung zu revolutionieren, indem KI-Funktionen in den Vordergrund gerückt werden. Dies umfasst eine nahtlose Integration von KI in verschiedene Aspekte der Computernutzung, von der Verbesserung der Sucherfahrung mit Copilot in Bing bis hin zur Steigerung der Produktivität mit Copilot in Microsoft 365.

Die Integration von KI in die neuesten Chip-Generationen, die in Partnerschaft mit führenden Herstellern wie AMD, Intel und Qualcomm entwickelt wurde, spielt eine entscheidende Rolle bei dieser Neuerung. Diese Partnerschaften haben zu neuen Systemarchitekturen geführt, die GPU, CPU, NPU und Cloud-Computing miteinander verbinden, um ein umfassendes KI-Erlebnis zu ermöglichen. Solche technologischen Fortschritte ermöglichen es, KI-basierte Anwendungen und Funktionen effektiver auf Windows-PCs zu nutzen.

Die Verfügbarkeit der Copilot-Taste wird Ende Februar beginnen und sich bis ins Frühjahr erstrecken, wobei sie auch in den neuesten Surface-Geräten integriert wird. Microsofts Ziel ist es, das Betriebssystem Windows kontinuierlich weiterzuentwickeln, um das beste KI-Erlebnis zu liefern. Das Betriebssystem soll dabei die Grenzen zwischen lokaler Verarbeitung und Cloud-Computing überbrücken, was eine effizientere und intelligentere Nutzung von KI-Funktionen ermöglicht.

Durch die Einführung der Copilot-Taste wird eine neue Ära in der Computernutzung eingeläutet, in der KI eine zentrale Rolle spielt. Diese Entwicklung symbolisiert Microsofts Engagement, die Art und Weise zu verändern, wie wir mit Computern interagieren und arbeiten. Benutzer können erwarten, dass ihre Interaktionen mit Windows-PCs intuitiver, effizienter und persönlicher werden, da KI-Technologien stärker in das Nutzererlebnis eingebunden werden.

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

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Das Jahr 2023 neigt sich langsam dem Ende zu und wir möchten den Moment nutzen und Ihnen ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest wünschen. Genießen Sie die Zeit im Kreise Ihrer Familie und kommen Sie gut ins neue Jahr 2024.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Treue in diesem Jahr. Gemeinsam mit Ihnen haben wir in den vergangenen Monaten spannende Aufgaben und Projekte im IT-Umfeld gemeistert. Es war uns eine Freude, an Ihren Vorhaben und Vorstellungen mitzuwirken und Ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Abschließend möchten wir noch einmal ausdrücklich Danke sagen: Danke, an all unsere Kunden, Partnern, Lieferanten, Wegbegleitern, Interessenten und Gesprächspartnern für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen! Außerdem möchten wir uns bei unserem Team bedanken, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.

Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit und sind ab dem 02.012023 wieder jederzeit sehr gerne für Sie da!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr 2024!

Ihre CNS Geschäftsleitung

P.S. Für unsere Servicekunden ist unser Support natürlich wie jedes Jahr unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar.

Wie funktioniert künstliche Intelligenz?

Wie funktioniert künstliche Intelligenz?

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Kaum ein anderes Thema hat das Jahr 2023 so sehr dominiert wie die Künstliche Intelligenz (KI). Trotz ihrer allgegenwärtigen Präsenz in den Medien bleibt jedoch oft unklar, was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt und wie KI tatsächlich funktioniert.

KI ist ein Bereich der Informatik, der sich mit der Schaffung von Maschinen befasst, die Aufgaben ausführen können, die normalerweise menschliches Denkvermögen erfordern. Die Anfänge der KI lassen sich bis in die 1950er Jahre zurückverfolgen, als Wissenschaftler wie Alan Turing begannen, die theoretischen Grundlagen für Maschinen zu erforschen, die denken können. Turing stellte die bahnbrechende Frage, ob Maschinen denken können, und entwickelte den Turing-Test als Kriterium für maschinelle Intelligenz.

Der Kern der Künstlichen Intelligenz besteht darin, Maschinen beizubringen, menschenähnliche Aufgaben durchzuführen, wie etwa das Erkennen von Sprache, das Treffen von Entscheidungen oder das Lernen aus Erfahrungen. Die Entwicklung in diesem Bereich hat zwei Hauptströmungen hervorgebracht: symbolische KI und maschinelles Lernen. Die symbolische KI basiert auf der Idee, dass menschliches Denken als eine Reihe von Symbolen und Regeln dargestellt werden kann. In diesem Ansatz werden Wissen und Logik explizit in Form von Regeln programmiert, die von der Maschine befolgt werden.

Im Gegensatz dazu steht das maschinelle Lernen, ein Ansatz, der in den letzten Jahrzehnten immer dominanter geworden ist. Maschinelles Lernen beruht auf der Idee, dass Maschinen durch Erfahrung lernen können, ähnlich wie Menschen. Anstatt explizite Regeln vorzugeben, werden maschinelle Lernsysteme mit großen Datenmengen gefüttert und verwenden statistische Methoden, um Muster und Beziehungen in diesen Daten zu erkennen. Dies ermöglicht es ihnen, Vorhersagen zu treffen oder Entscheidungen basierend auf neuen, unbekannten Daten zu treffen.

Ein Beispiel für eine fortschrittliche Anwendung von KI ist ChatGPT, ein auf maschinellem Lernen basierendes System, das menschenähnliche Konversationen führen kann. ChatGPT nutzt eine Technik namens „transformative neuronale Netze“, die es ermöglicht, große Mengen von Textdaten zu verarbeiten und daraus zu lernen. Diese Netze können Muster in der Art und Weise erkennen, wie Menschen kommunizieren, und diese Muster verwenden, um auf natürliche Weise auf Benutzeranfragen zu reagieren.

Das Herzstück von KI-Systemen wie ChatGPT ist das Konzept des „tiefen Lernens“. Tiefes Lernen ist eine spezielle Art des maschinellen Lernens, die mehrschichtige („tiefe“) neuronale Netze verwendet, um komplexe Muster in Daten zu erkennen. Diese Netze sind von der Struktur des menschlichen Gehirns inspiriert und bestehen aus Knoten (neuronenähnlichen Einheiten), die in mehreren Schichten angeordnet sind. Jede Schicht kann verschiedene Aspekte der Daten verarbeiten und abstrahieren, was zu einer immer komplexeren Datenverarbeitung führt.

Ein entscheidender Durchbruch in der KI war die Entwicklung von Algorithmen, die in der Lage sind, aus großen Mengen unstrukturierter Daten zu lernen, wie es bei Bildern, Sprache oder Text der Fall ist. Diese Entwicklung hat zu einer Revolution in Bereichen wie Bild- und Spracherkennung, automatischer Übersetzung und selbstfahrenden Fahrzeugen geführt.

Die Fortschritte in der KI haben jedoch auch zu Debatten über Ethik und Sicherheit geführt. Fragen der Verantwortlichkeit, des Datenschutzes und der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind zentrale Themen in der Diskussion um KI. Es ist daher unerlässlich, dass bei der Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien ethische Grundsätze beachtet werden.

Microsoft verdoppelt Azure Kapazität

Microsoft verdoppelt Azure Kapazität

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Microsoft hat kürzlich einen bedeutenden Schritt unternommen um die Präsenz im deutschen Cloud-Markt zu stärken, mit der Bekanntgabe die Kapazitäten seiner Azure Cloud in Deutschland bis Anfang 2024 zu verdoppeln. Dieser ehrgeizige Plan beinhaltet eine signifikante Erweiterung der Rechenzentrumsregion Deutschland, Westen-Mitte, insbesondere in Frankfurt am Main. Diese Erweiterung ist ein klares Signal für Microsofts Engagement, den steigenden Anforderungen von Großkunden wie Bayer, Mercedes-Benz oder Siemens gerecht zu werden und deren Wachstum und Innovation im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) zu unterstützen.

Marianne Janik, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, betonte die Wichtigkeit von leistungsstarken Cloud- und KI-Lösungen für eine robuste Wirtschaft. Sie erklärte, dass der Ausbau der Azure-Kapazitäten in Deutschland darauf abzielt, sowohl gegenwärtige als auch zukünftige Kundenanforderungen zu erfüllen und Unternehmen die notwendige Infrastruktur für ihren Erfolg im KI-Zeitalter zu bieten. Microsofts Ausbau unterstreicht sein Engagement für die Förderung digitaler Innovationen nicht nur in großen Unternehmen, sondern auch in kleinen und mittelständischen Betrieben in Deutschland.

Der Bitkom Cloud-Report 2023 zeigt, dass über 50 Prozent der deutschen Unternehmen im Jahr 2023 in Cloud-Lösungen investieren, wobei ein Großteil plant, ihre Nutzung in den nächsten fünf Jahren erheblich auszuweiten. Marianne Janik hebt hervor, dass Microsoft seit vier Jahrzehnten ein Vorreiter der Digitalisierung in Deutschland ist. Durch den Ausbau seiner Cloud-Infrastruktur trägt Microsoft dazu bei, dass Deutschland die nächste Stufe der digitalen Transformation erfolgreich meistern kann und deutsche Unternehmen in der KI-Wirtschaft erfolgreich sind. Microsoft reagiert damit auch auf die Anforderungen von Kunden aus stark regulierten Branchen, für die eine Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten in Deutschland besonders wichtig ist.

Die Region Deutschland, Westen-Mitte, wird nach dem Ausbau mehr Kapazität und Rechenleistung sowie geringere Latenzzeiten für große Cloud-Migrationsprojekte bieten. Besonders interessant ist dies für stark regulierte Unternehmen aus Branchen wie der Finanzindustrie. Deutschland ist eine der am schnellsten wachsenden Azure-Regionen in Europa und beherbergt einige der größten Cloud-Workloads der Welt. Namhafte Unternehmen wie Bayer, Deutsche Bahn, Deutsche Börse, Lufthansa, Mercedes-Benz, SAP und Siemens vertrauen auf die Microsoft Azure Cloud.

Ein Beispiel für die innovative Nutzung der Azure Cloud ist der „Siemens Industrie Copilot“, der auf Azure OpenAI Service basiert und in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt wurde. Dieser KI-gestützte Assistent verbessert die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in der Fertigung, indem er aus Eingaben in natürlicher Sprache komplexen Code zur Programmierung industrieller Automatisierungssysteme generiert. Der Siemens Industrial Copilot findet nicht nur mögliche Ursachen für Probleme an den Maschinen, sondern macht auch Vorschläge zu deren Behebung.

Aber auch kleine und mittelständische Unternehmen werden von der Erweiterung profitieren, indem sie Zugang zu fortschrittlichen Technologien wie KI und effizienteren Cloud-Diensten erhalten. Diese Verbesserungen unterstützen Unternehmen aller Größen bei ihrer Digitalisierung, erhöhen ihre Leistungsfähigkeit und ermöglichen eine bessere Compliance mit Datenschutzstandards. Zudem fördern sie wirtschaftliches Wachstum und Innovation, was kleinen Unternehmen hilft, sich in einem zunehmend digitalisierten Marktumfeld zu behaupten und zu entwickeln.